Fahrradversicherung Dein Rad versichern? Was Du beachten musst

Henriette Neubert
Finanztip-Expertin für Ver­si­che­rungen

Das Wichtigste in Kürze

  • Fahrräder kannst Du über zwei Wege versichern: die Hausratversicherung oder eine separate Fahrradversicherung.
  • In der Hausratversicherung gehört Dein Rad innerhalb der Wohnung oder des Kellers zum Hausrat. Mit einer extra Fahrradklausel kannst du Dein Rad unterwegs schützen oder wenn Du es draußen abschließt.
  • Eine separate Fahrradversicherung ist umfassender: Je nach Tarif zahlt sie auch, wenn Du mit Deinem Fahrrad einen Unfall hast. Einige Angebote beinhalten eine Pannenhilfe, die Dir mit Deinem Rad hilft, wenn Du liegen bleibst.

So gehst Du vor

  • Überlege, wie oft Du Dein Rad nutzt, ob Du es zum Beispiel häufig draußen abstellst. Welche Kosten kommen bei einem Neukauf auf Dich zu?
  • Geht es Dir vor allem um Schutz gegen Einbruchdiebstahl, dann sprich mit Deiner Hausratversicherung: Wie umfassend bist Du geschützt und was sind die Kosten? Hast Du noch keine Hausratversicherung, vergleiche die Angebote auf Verivox und Mr-Money.
  • Suchst Du umfassenden Ver­si­che­rungs­schutz für Dein Rad, dann empfehlen wir Dir die GVO TOP-VIT für alle Fahrräder, die Bayerische Prestige vor allem für konventionelle Räder und die Ammerländer Classic besonders auch für E-Bikes.

Du bist oft und gern mit Deinem Fahrrad unterwegs? Hast Dir deswegen ein neues E-Bike gekauft? Oder lässt Du Dein Rennrad öfter auch mal angeschlossen am Laternenpfahl stehen? Dann hast Du Dich vielleicht schon gefragt, ob und wie Du Dein Fahrrad mit einer Ver­si­che­rung schützen kannst. Wir erklären Dir hier, wann eine Hausratversicherung ausreicht – und für wen sich eine separate Fahrradversicherung lohnt.

Brauchst Du eine Fahrradversicherung?

Eine Fahrradversicherung bietet umfassenden Schutz, den aber nicht alle benötigen. Ist Dein Rad sehr günstig oder steht stets drin, reicht unter Umständen schon der Schutz über die Hausratversicherung. Dann springe zu den Einzelheiten weiter unten im Text.

Eine separate Fahrradversicherung hingegen ist dann sinnvoll, wenn Du keine Hausratversicherung hast, Dir der Schutz der Hausratversicherung nicht ausreicht oder zu teuer wird. Vor allem aber, wenn Dein Rad wertvoll ist. Oder ein Unfall, etwa mit einem E-Bike oder einem Lastenrad teuer werden kann. Mehr zu den Einzelheiten von E-Bikes und deren Absicherung findest Du in unserem Ratgeber zur E-Bike-Versicherung.

Der Umfang einer Ver­si­che­rung fürs Rad hängt vom Anbieter und dem jeweiligen Tarif ab. Deswegen solltest Du die Leistungen untereinander vergleichen. Ist Dein Rad nicht sehr wertvoll, wird es von manchen Anbietern gar nicht extra versichert. Der Mindestpreis für ein Rad liegt häufig bei 500 Euro. Aber auch nach oben sind Grenzen gesetzt. Meist liegt die Höchstgrenze zwischen 10.000 Euro und 15.000, bei wenigen Anbietern auch darüber.

In den meisten Tarifen einer extra Fahrradversicherung ist der Diebstahlschutz enthalten. Er deckt den sogenannten einfachen Diebstahl ab – also wenn Dein angeschlossenes Rad von der Straße geklaut wird. Aber auch Einbruchdiebstahl ist versichert: Wenn Diebe in einen abgeschlossenen Raum eingebrochen sind, um Dein Rad zu stehlen. Auch Teildiebstahl ist bei den Tarifen der meisten Versicherer enthalten. Hier springt die Ver­si­che­rung ein, wenn Dir das Vorderrad, der Sattel oder der Lenker gestohlen wird. Schutz bei Vandalismus oder gegen „Raub und Plünderung“ sind ebenfalls oft mit abgesichert.

Eine umfassendere Absicherung Deines Fahrrads gibt es bei einer Vielzahl an separaten Fahrrad-Tarifen, die „Rundumschutz“ bieten – ähnlich wie bei einer Vollkaskoversicherung beim Auto. Dann zahlt die Ver­si­che­rung nicht nur den Verlust bei einem Diebstahl, sondern auch eine Reparatur von Schäden durch Unfälle, Stürze oder unsachgemäße Handhabung. Zudem sind Unwetter und menschgemachte Katastrophen, zum Beispiel ein Großbrand, bei den Tarifen in unterschiedlicher Abstufung enthalten.

Noch umfassender als der Rundumschutz der Fahrradversicherung sind weitere Leistungen durch einen sogenannten Schutzbrief. Mit diesem erhältst Du zusätzlich Pannenhilfe, wenn Du unterwegs eine Fahrradpanne hast oder Dir das Fahrrad gestohlen wurde und Du deswegen nicht weiterfahren kannst. Je nach Leistungsumfang bekommst Du eine Rückfahrt, Reparatur oder Übernachtungskosten gezahlt. Bei Unfällen sind meist auch Krankentransportkosten enthalten. Ein Schutzbrief lohnt sich vor allem für Fahrradurlauber und Pendlerinnen, die weite Strecken, auch außerhalb von Städten, zurücklegen.

Was kostet eine Fahrradversicherung?

Was der extra Ver­si­che­rungs­schutz für Dein Fahrrad kostet, hängt vor allem vom Wert des Fahrrads ab und vom Leistungsumfang. Grundsätzlich gilt: Je mehr abgesichert ist, desto teurer wird der Tarif. Am meisten zahlst Du für eine Vollkasko mit Diebstahlschutz und Schutzbrief. Am wenigsten für eine reine Diebstahlversicherung.

Außerdem können weitere Faktoren eine Rolle spielen: Einige Versicherer verlangen höhere Beiträge, wenn Du in einer Gegend wohnst, in der Fahrräder oft geklaut werden. Manche verlangen auch höhere Beiträge, wenn Das Rad schon etwas älter ist, zum Beispiel ein Jahr.

Unsere drei Emp­feh­lungen machen keinen Unterschied beim Wohnort und verlangen überall denselben Beitrag.

Manche Versicherer verlangen einen Aufpreis für gebrauchte Räder oder versichern sie gar nicht erst. Eine E-Bike-Versicherung kostet nicht unbedingt mehr als die für konventionelle Räder. In der Regel ist für die Versicherer der Kaufpreis des Rads entscheidend.

Mit welchen Beiträgen Du ungefähr rechnen solltest, kannst Du in unserer Preistabelle erkennen. Beispielhaft sind hier die Beiträge für drei Fahrradtypen bei vier Anbietern abgefragt – unseren drei Emp­feh­lungen sowie einem teureren Anbieter.

Jährlicher Ver­si­che­rungsbeitrag fürs Fahrrad

AnbieterCitybike 1.200 EuroMontainbike 3.000 EuroE-Bike 3.300 Euro
GVO TOP-VIT55 Euro56 Euro55 Euro
Die Bayerische Prestige60 Euro67 Euro67 Euro
Ammerländer Classic62 Euro68 Euro55 Euro
Andsafe Diebstahl, Beschädigung & Verschleiß282 Euro360 Euro461 Euro

Quelle: Finanztip-Preisabfrage auf den Webseiten der Anbieter (Stand: April 2024)
Bei allen Profilen wurde jeweils für ein neues Fahrrad ein Tarif abgefragt, der unsere Mindestkriterien erfüllte.

Die Beispiele zeigen, dass die Preisspanne sehr groß ist. Gleichzeitig ist der Leistungsumfang sehr ähnlich.

Welche Leistungen sollte eine Fahrradversicherung unbedingt haben?

Entscheidest Du Dich für eine separate Fahrradversicherung, achte auf folgende Mindestkriterien. Sie müssen erfüllt sein, damit Dein Rad ausreichend geschützt ist: 

Diebstahl ohne sogenannte Nachtzeitklausel: Damit die Ver­si­che­rung zahlt, muss das Fahrrad nachts nicht eingeschlossen werden. Der Diebstahl von Radbestandteilen, dazu gehört bei E-Bikes auch der Akku, sollte mit abgesichert sein. Ebenso loses Zubehör, wie zum Beispiel der Kindersitz. Beim Schutz gegen Diebstahl solltest Du auch darauf achten, dass Gepäck bis mindestens 1.000 Euro pro Ver­si­che­rungsfall versichert ist – also pro Diebstahl. Die einzelnen Teile sollten jeweils bis zu 300 Euro versichert sein.

Grobe Fahrlässigkeit und unsachgemäße Handhabung: Dein Rad sollte auch für den Fall abgesichert sein, wenn Du nicht sorgsam genug mit ihm umgehst. Heißt: Geht Dein Rad kaputt oder verloren und Du bist schuld daran, springt eine gute Ver­si­che­rung ein. Aber Vorsicht: Lässt Du Dein Rad zum Beispiel unabgeschlossen stehen, und es wird geklaut, ist es nicht abgesichert. Dein Rad stets mit einem Schloss zu sichern, gehört zu Deinen Sorgfaltspflichten. Beachtest Du diese nicht, verlierst Du den Ver­si­che­rungs­schutz. Der Diebstahlschutz greift nur bei abgesperrten Rädern.

Ver­si­che­rungs­sum­me: Bei einem Totalschaden sollte eine sogenannte Neuwertentschädigung vorgesehen sein. Das heißt, Du bekommst dann die Summe erstattet, die das Fahrrad neu gekostet hat. Abzüge vom Neuwert des Fahrrads bei der Entschädigung sollte es erst ab einem Alter von mehr als drei Jahren geben. Wird Dir Dein vier Jahre altes Rad gestohlen, würdest Du dann beispielsweise nur noch 70 Prozent des ursprünglichen Fahrradwertes erhalten. 

Versicherte Schäden: Neben Diebstahl sollten auch Vandalismus und Schäden durch Elementarereignisse wie Hagel, Sturm und Feuer abgesichert sein.

Verschleiß: Betrifft bei E-Bikes vor allem den Akku. Gegen Verschleiß sollten Räder, die bis zu drei Jahre alt sind, versichert werden. Meist zahlen die Versicherer einen neuen Akku, wenn der alte weniger als 60 Prozent der ursprünglichen Leistung bringt. Aber auch bei Bremsen sollten Verschleißschäden enthalten sein.

Mindestlaufzeit: Der Vertrag sollte ein bis drei Jahre laufen. Überlege Dir bereits vor Vertragsabschluss, wie lange Du Dein Rad absichern möchtest. Mit dem Alter verliert das Rad an Wert, Du benötigst keine Absicherung für ein zehn Jahre altes Rad. Wenn die Ver­si­che­rung Dir aber auch ein drei Jahre altes Rad zum Neupreis ersetzt, lohnt es sich, wenigstens drei Jahre versichert zu sein.

Selbstbeteiligung: Auf eine Selbstbeteiligung solltest Du verzichten. Oder sie sollte maximal 50 Euro betragen. Eine Selbstbeteiligung ab 100 Euro ist nicht sinnvoll, vor allem wenn der Schaden kein Totalschaden ist; zudem ist die Ersparnis gering.

Alle Versicherer unterscheiden bei ihren Tarifen zwischen normalen Fahrrädern und E-Bikes. Bei E-Bikes musst Du darauf achten, wie die Absicherung des Akkus in den jeweiligen Tarifen geregelt ist. Wichtig ist das vor allem für den Bereich Diebstahl von Komponenten/Zubehör und Verschleiß.

Wenn Du mehrere Fahrräder versichern möchtest, gibt es einzelne Versicherer, die Familientarife anbieten. Hier kannst Du ein oder mehrere Fahrräder günstig mitversichern. Bei den meisten Ver­si­che­rungen muss jedoch jedes Rad einzeln versichert werden.

Folgende drei Anbieter decken diese wichtigen Leistungen ab. Mit ihnen ist Dein Rad ausreichend geschützt. Darüber hinaus waren sie in unserem Test im Schnitt von allen Tarifen, die wir unter die Lupe genommen haben, am günstigsten. Wie wir getestet haben, erklären wir Dir am Ende des Textes.

GVO Logo
GVO
TOP-VIT
  • guter Tarif, der alle Finanztip-Mindestkriterien erfüllt
  • in unserem Test für alle Musterkunden mit und ohne Schutzbrief sehr günstig
Die Bayrische Logo
Die Bayrische
Prestige
  • gute Leistungen, die alle Finanztip-Mindestkriterien erfüllen
  • in unserem Test günstiger Tarif, vor allem bei Musterkunden mit konventionellen Rädern
  • Schutzbrief ist im Tarif enthalten
Ammerländer Ver­si­che­rung
Classic
  • für E-Bikes sehr günstig
  • für konventionelle Räder mit gutem Preisangebot
  • erfüllt unsere Mindestkriterien für soliden Schutz

Was kostet die Absicherung mit Schutzbrief?

Nicht jeder Versicherer bietet auch einen Schutzbrief fürs Fahrrad an. Bei einigen gibt es ihn als Zusatzpaket und bei manchen ist er in der Absicherung automatisch mit enthalten. Bei unserer Emp­feh­lung, der GVO, kannst Du einen Schutzbrief hinzubuchen. Damit kostet die Ver­si­che­rung etwa 10 Prozent mehr. Bei die Bayerische ist eine Pannenhilfe bereits in der Fahrradversicherung enthalten. Bei der Ammerländer gehört der Schutzbrief ebenfalls dazu – allerdings nicht in dem von uns emp­foh­lenen Tarif Classic, sondern in den höheren Tarifen. Der Tarif Ammerländer Exclusiv kostet etwa 10 bis 20 Euro mehr als der Classic-Tarif. 

Beachte aber: Wir haben uns nicht die Leistung der Schutzbriefe näher angeschaut. Wir können daher nicht sagen, ob die Pannenhilfe bei die Bayerische ebenso gut ist wie der Schutzbrief der GVO oder Ammerländer. Bei GVO und Ammerländer handelt es sich um den Schutzbrief der Roland-Versicherung, die sehr umfangreiche Leistungen beinhaltet. Mehr zu diesem Thema findest Du in unserem Ratgeber zum Fahrradschutzbrief.

Braucht Dein Lastenrad eine extra Ver­si­che­rung?

Es gibt keine speziellen Lastenradversicherungen. Die Räder können mit den gleichen Tarifen versichert werden wie andere Fahrräder auch. Dabei unterscheiden Versicherer zwischen Fahrrad mit oder ohne Elektroantrieb. 

Da ein Lastenrad meist mehr kostet als ein Citybike und auch häufiger draußen steht, ist eine Fahrradversicherung oft sinnvoll. Unser Test enthielt auch zwei Musterkunden mit Lastenrad, je mit und ohne elektrische Unterstützung. Zudem sind Lastenräder auch häufiger mit Zubehör ausgestattet, im Vergleich zu anderen Fahrrädern. Zubehör muss laut unserer Mindestkriterien mitversichert sein, dieser Aspekt ist in unserem Test mit abgedeckt. Da Lasten-E-Bikes relativ teuer in der Anschaffung sind, waren auch die Ver­si­che­rungsbeiträge entsprechend hoch, hier musst Du für ein Rad im Wert von 5.000 Euro mit über 100 Euro im Jahr für die Ver­si­che­rung rechnen. Sonst gab es keine Unterschiede zu anderen Rädern.

Gut zu wissen: Bei einem Verkehrsunfall, an dem Du zumindest eine Teilschuld trägst, haftet die Fahrradversicherung nicht für einen Schaden, den Du anderen zufügst. Hier ist Deine private Haft­pflicht­ver­si­che­rung zuständig. Diese solltest Du unbedingt abschließen, falls noch nicht geschehen.

Sonderfall Babboe: Aktuell besteht auch in Deutschland eine Rückrufaktion bei mehreren Modellen des Herstellers Babboe. Laut ADAC handelt es sich um die Modelle City, City-E, Mini, Mini-E, City Mountain vor 2020, Pro Trike/Transporter in verschiedenen Versionen. Außerdem wurde auch Slim Mountain zurückgerufen. Darüber hinaus könnten weitere Modelle betroffen sein. Babboe-Modelle, die vom Rückruf betroffen sind, solltest Du nicht mehr fahren, davor warnt auch der Hersteller. Auch wenn Dein Rad in Ordnung aussieht. Der Hersteller bietet in diesem Fall einen Ersatz an. Fährst Du das Rad weiter und es kommt zu einem Schaden, hast Du ein Problem. Denn Du verletzt damit Deine Pflicht als Ver­si­che­rungsnehmer. Schließlich hast Du ein unsicheres Rad genutzt. Das heißt: Du bekommst kein oder weniger Geld von der Ver­si­che­rung. Das kann auch Deine Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung betreffen, wenn Du andere schädigst. Grundsätzlich konnten wir bei unserem Test nicht feststellen, dass Lastenräder von Babboe inzwischen nicht mehr versichert werden können. Geht Dein Rad von Babboe, das nicht zurückgerufen wurde, allerdings kaputt, wird Deine Ver­si­che­rung sicherlich genauer nach Herstellerfehlern schauen, bevor Du Geld von Deiner Ver­si­che­rung bekommst. Ob die Ver­si­che­rung dann zahlt, hängt unter anderem davon ab, wie alt Dein Fahrrad ist. Generell zahlen Ver­si­che­rungen nicht, wenn der Hersteller aufgrund von Gewährleistung oder Garantie den Schaden ersetzen muss. Ist diese nicht mehr aktuell, frag am besten bei Deinem Versicherer nach, wenn Du ein Babboe-Lastenrad hast, was im Schadensfall gilt.

Wann bekommst Du keine Absicherung für Dein Rad?

Ein gebrauchtes Rad kannst Du nicht überall mit einer separaten Fahrradversicherung schützen. Für manche Anbieter gilt ein Rad bereits als gebraucht, wenn es vor mehr als einem Monat gekauft wurde. Andere unterscheiden danach, ob Du das Fahrrad privat oder bei einem Händler gekauft hast.

Die Mehrheit der Anbieter hat heute aber keine Beschränkungen mehr beim Alter des Fahrrads oder will wissen, ob Du es gebraucht gekauft hast. Die meisten versichern inzwischen Räder auch noch im Alter von drei bis fünf Jahren. Du kannst also heute auch ein gebraucht gekauftes Rad problemlos versichern. 

Allerdings solltest Du nach dem Kauf nicht zu lange mit der Absicherung warten, da viele Ver­si­che­rungen Räder nur bis wenige Wochen nach Kauf absichern – egal ob gebraucht oder neu gekauft. 

Bei unseren Emp­feh­lungen erhältst Du Ver­si­che­rungs­schutz für Räder, egal wie alt sie sind. Der Verschleiß zum Beispiel ist für drei oder fünf Jahre alte Räder abgesichert. Bei der Ammerländer kannst Du Verschleißschäden bei Rädern, die älter als ein Jahr sind, erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten geltend machen. Hat Dein Rad ein bestimmtes Alter erreicht, solltest Du Dir die Frage stellen, ob eine Ver­si­che­rung noch sinnvoll ist.

Wenn Du Dein Fahrrad für Sportzwecke verwendest, beispielsweise bei Radrennen oder Downhillfahrten, hast Du noch weniger Auswahl. Viele Versicherer schließen diese Nutzung in ihren Ver­si­che­rungs­be­din­gungen aus.

Reicht es aus, das Fahrrad über die Hausrat abzusichern?

Nicht jeder braucht eine separate Fahrradversicherung. Wenn Dein Fahrrad nicht teuer und Dir Kaskoschutz nicht wichtig ist, bekommst Du die Absicherung besonders günstig über Deine Hausratversicherung.

Fahrräder gehören in der Hausratversicherung zu den versicherten Sachen, genau so wie Kleidung oder Möbel. Die Hausratversicherung tritt ein, wenn diese versicherten Sachen in Deiner Wohnung durch Brand, Blitzschlag, Sturm, Hagel, Leitungswasser beschädigt werden – oder kaputt gehen. Die Hausratversicherung deckt auch Einbruchdiebstahl ab.

Aber Vorsicht: In der Hausratversicherung ist stets nur der sogenannte Einbruchdiebstahl abgesichert. Der Dieb muss Dir nicht nur einfach das Fahrrad klauen, sondern zunächst auch noch in das Haus, den Fahrradkeller oder in die Wohnung eingebrochen sein und es dann stehlen. Erst dann wird der Schaden von der Ver­si­che­rung gezahlt. Wenn der Einbrecher Dein Rad nicht mitnimmt, aber mutwillig zerstört, ist auch dieser Schaden infolge von Vandalismus versichert.

Aufpassen musst Du bei der Hausratversicherung immer dann, wenn Du bei einem Diebstahl gar keinen Einbruch nachweisen kannst, etwa, weil Du Dein Fahrrad über Nacht im Gemeinschaftskeller des Mehr­fa­mi­lien­hauses abgestellt hast, in dem Du wohnst. Dann stellt der Versicherer bei einem Diebstahl sofort die Frage: Wer hat alles Zugang zu dem Keller, war der Raum verschlossen, und wie war das Fahrrad gesichert? Spätestens, wenn Dein Fahrrad im Innenhof abgestellt war, gehst Du über die Hausratversicherung in der Regel leer aus.

Was bedeutet eine Fahrradklausel in der Hausratversicherung?

So richtig verlassen kannst Du Dich auf den Diebstahlschutz in der Hausratversicherung also nur, wenn Du das Fahrrad in Deiner Wohnung oder einem abgeschlossenen Einzelkeller oder einer Einzelgarage abstellst. Willst Du dagegen, dass der Versicherer auch zahlt, wenn Du unterwegs bist, benötigst Du entweder eine Hausratversicherung, die den einfachen Diebstahl bereits einschließt. Allerdings sind das nach unserer Analyse nur sehr wenige. Oder einen erweiterten Fahrradschutz, die sogenannte Fahrradklausel in der Hausratversicherung. 

Mit einer Fahrradklausel kommt die Ver­si­che­rung unter anderem also auch dann für das gestohlene Fahrrad auf, wenn Du es auf der Straße angeschlossen stehen lässt. Diese Regel gilt dann für alle Fahrräder, die zu Deinem Hausrat gehören. Allerdings sind die Fahrräder meist nur bis zu einer bestimmten Höhe der Ver­si­che­rungs­sum­me abgesichert, auch wenn sie mehr wert sind.

Achtung: In alten Ver­si­che­rungs­ver­trägen findet sich in Verbindung mit der Fahrradklausel oft eine Nachtzeitklausel. Sie legt fest, dass der Diebstahlschutz in der Nachtzeit von 22 bis 6 Uhr nur gilt, wenn Du unterwegs bist und vorhattest, noch nach Hause zu fahren. Zum Beispiel nach einem abendlichen Kinobesuch. Danach muss Dein Rad dann wieder eingeschlossen werden und ist nur gegen Einbruchdiebstahl versichert.

Neuere Verträge verzichten auf diese Einschränkung, teilweise aber nur für konventionelle Fahrräder. Für diese gilt meist die Regelung, dass das Rad nachts, wenn es nicht mehr bewegt wird, nur eingeschlossen werden muss, wenn die Möglichkeit dazu besteht. E-Bikes müssen bei vielen Hausratversicherern weiterhin nachts extra eingeschlossen sein.

Welche Entschädigung zahlt die Hausratversicherung beim Fahrrad?

Die meisten Hausratversicherungen entschädigen den Wert, den der Hausrat neu kostet, auch wenn er schon älter ist, aber nur bis zu einer Maximalsumme. Wie hoch die ist, hängt von Deinem Ver­si­che­rungstarif ab. Bei unserem Hausrat-Test sind uns zwei Modelle begegnet: 

1. Alle zum Haushalt gehörenden Fahrräder sind bis zu 1 Prozent der Ver­si­che­rungs­sum­me versichert. Wie das aussehen kann, zeigt die folgende Tabelle. Du siehst: Egal wie teuer Dein Fahrrad in der Anschaffung war, in unserem Beispiel erhältst Du maximal 520 Euro.

So berechnest Du den Schutz Deiner Hausratversicherung

Ver­si­che­rungs­sum­me Deiner Hausratversicherung (80 qm-Wohnung) 52.000 Euro
Fahrraddiebstahl abgesichert bismaximal 1 Prozent der Ver­si­che­rungs­sum­me
maximale Entschädigung (für alle Räder)520 Euro

Quelle: Finanztip

2. Fahrräder sind bis zu einer bestimmten Summe abgesichert, zum Beispiel bis 750 Euro.

Welchen Weg die Anbieter nutzen, um die Ver­si­che­rungs­sum­me für Fahrräder festzulegen, ist sehr unterschiedlich und ein Vergleich lohnt sich. Einige Hausratversicherer bieten Schutz bis 1.000 Euro beitragsfrei an. Bei anderen stiegen die Beiträge für die Hausratversicherung um 100 Prozent. 

Beiträge für Hausratversicherung einer 80qm-Wohnung in Berlin - mit und ohne Rad

 ohne FahrradFahrrad 750 EuroFahrrad 1.040 Euro
Anbieter 1 (MVK)67 Euro67 Euro67 Euro
Anbieter 2 (Cherrisk Comfort)42 Euro64 Euro73 Euro
Anbieter 3 (Janitos Balance)55 Euro 112 Euro

Quelle: Finanztip-Recherche (Stand: Februar 2023)

Damit Deine Räder entsprechend abgesichert sind, solltest Du genau prüfen, wie hoch die Entschädigungssummen in der Hausratversicherung sind, ob sie ausreichen und welche Beiträge dafür fällig werden.

Um insgesamt den Ver­si­che­rungs­schutz über Deine Hausratversicherung einschätzen zu können, solltest Du die Bedingungen in Deinem Ver­si­che­rungsschein auf folgende Fragen prüfen:

  • Welche Ver­si­che­rungs­sum­me hat meine Hausratversicherung insgesamt?
  • Wieviel bekomme ich für die Fahrräder erstattet?
  • Habe ich eine zusätzliche Klausel zum Diebstahl von Fahrrädern vereinbart?

Beachte außerdem, dass eine Selbstbeteiligung, die wir für die Hausratversicherung empfehlen, zwar einerseits den Beitrag für die Ver­si­che­rung senkt, aber im Schadensfall auch dazu führt, dass der Versicherer entsprechend weniger auszahlt.

Welche Ver­si­che­rung fürs Rad?

Was, wenn Du doppelt versichert bist?

Für den Fall, dass Du neben Deiner Fahrradversicherung auch eine Hausratversicherung hast, bekommst Du natürlich nicht von beiden Versicherern Geld. In den Vertragsbedingungen ist meist geklärt, welche der Ver­si­che­rungen vorrangig zuständig ist und dass Du Deinen Ver­si­che­rungsumfang im Schadensfall offenlegen musst. Im Ratgeber zur Doppelversicherung erklären wir Dir alles, was Du dazu wissen musst.

Wurde in Deine Wohnung eingebrochen und Dein Fahrrad neben weiteren Dingen gestohlen, meldest Du den Gesamtschaden Deiner Hausratversicherung. Ist nur Dein Rad aus Deinem Keller geklaut worden, ist eher die Fahrradversicherung zuständig. Du meldest der zuständigen Ver­si­che­rung den Schaden und gibst dabei auch an, dass Du noch eine zweite Ver­si­che­rung hast, die auch Einbruchdiebstahl abdeckt. Ein Verstoß gegen diese Regel kann dazu führen, dass Du gar keine Leistung erhältst. Ist Deine Hausratversicherung zuständig und Dein Rad aber mehr wert als über die Hausrat abgesichert, klärt Dein Hausratversicherer in der Regel mit dem Fahrradversicherer, wer den Schaden in welcher Höhe übernimmt.

Um solche Überschneidungen zu vermeiden, solltest Du Deine Verträge zunächst genau prüfen, denn sonst bezahlst Du zu viel Ver­si­che­rungsbeiträge. Ist Dein Fahrrad bereits in der Hausratversicherung gut gegen Diebstahl versichert und das reicht Dir, kündige die Fahrradversicherung. Möchtest Du mehr Schutz, brauchst Du keine Fahrradklausel in der Hausratversicherung und schließt stattdessen eine Fahrradversicherung ab.

Wenn es in Deinem Haushalt ein teures und mehrere günstige Räder gibt, kannst Du das teure über eine Fahrradversicherung absichern, den Rest über die Hausratversicherung. Kläre im Einzelfall mit Deiner Hausratversicherung, ob das Fahrrad explizit ausgenommen werden soll.

Was musst Du bei einem Schaden beachten?

Melde den Schaden so schnell wie möglich bei Deiner Ver­si­che­rung. Sieh in den Ver­si­che­rungs­be­din­gungen nach, in welchen Fällen Du zu einer Anzeige bei der Polizei verpflichtet bist. Bei Einbruch und Diebstahl solltest Du unbedingt zur Polizei gehen. Du musst den Schaden nicht nur beweisen sondern auch helfen, den Fall aufzuklären, um den Schaden zu minimieren (Musterbedingungen GDV 4 Obliegenheiten). Auch wenn die Chance gering ist, dass Dein Fahrrad wieder auftaucht: Eine Anzeige gilt als Nachweis für Deine Ver­si­che­rung. Weitere Belege, die die Ver­si­che­rungen meist haben möchten:

  • Beweise, dass Du das Fahrrad besitzt, es also wirklich Dir gehört. Das geht etwa mit einem Kaufbeleg, einer Rahmen- oder Seriennummer oder mit Fotos.
  • Bescheinigung des örtlichen Fundbüros, dass es bisher nicht gefunden wurde. Hier spricht man von einer sogenannten Verlustbescheinigung.
     
  • Details zum Diebstahl: Wann, wo, wie war das Fahrrad gesichert? Es hilft, wenn Du das aufgebrochene Schloss vorweisen kannst und Fotos vom Tatort hast.

Auch wenn Dein Fahrrad durch Vandalismus beschädigt oder zerstört wurde, solltest Du dies bei der Polizei anzeigen. Denn dann hast Du einen Beleg für die Ver­si­che­rung. Mach außerdem Fotos und notiere Uhrzeit und Ort genau. Deinen Beweis muss der Versicherer vollständig widerlegen, wenn er nichts zahlen will. Es reicht nicht aus, wenn er Deine Darstellung nur anzweifelt.

Sowohl bei Deiner Ver­si­che­rung als auch bei der Polizei musst Du nachweisen, dass das Fahrrad Dir gehört. Dafür solltest Du am besten einen Kaufbeleg vorweisen können. Wenn Du Dein Rad bei der Polizei registrieren lassen möchtest, brauchst Du da bereits einen Kaufnachweis. Lass Dir also auch bei einem Privatkauf einen Kaufvertrag aushändigen. Daraus sollte hervorgehen, wer an wen, wann was verkauft hat und zu welchem Preis.

Musterkaufvertrag

Nutze unseren Musterkaufvertrag, um den Fahrradkauf nachweisen zu können:

Zum Download

So haben wir die Fahrradversicherungen getestet

Wenn Du mehr über unser Vorgehen beim Hausratversicherungstest wissen möchtest, findest Du die Erläuterungen hier.

Finanztip hat im Frühjahr 2024 einen Fahrradversicherungs-Vergleich durchgeführt. Dafür haben wir Anbieter von Fahrradversicherungen über die Begriffe „Fahrradversicherung“ und „Fahrradversicherung e-Bike“ gesucht. Aus den Ergebnissen der jeweils ersten zehn Google-Seiten haben wir alle offensichtlichen Vergleichsportale und Ratgeberseiten gestrichen. Sowie alle, bei denen kein Abschluss einer Fahrradversicherung möglich war, weil es sich nur um eine Infoseite handelte oder ein Hausratversicherungsangebot. Auch Doppelungen von Anbietern haben wir entfernt. 

Wir haben weiter Anbieter herausgeworfen, bei denen kein Abschluss online möglich war – oder nur nach Anmeldung ein Angebot erstellt wurde. Außerdem gab es auf einigen gefundenen Internetseiten Angebote von einer bestimmten Ver­si­che­rung. In diesen Fällen haben wir direkt den Versicherer weiter betrachtet, wenn dieser in der Liste noch nicht enthalten war. Es blieben 32 Anbieter für den Test übrig, von denen zwei ausschließlich E-Bikes absicherten. 

Parallel haben wir bei Check24 und Verivox, den größten Vergleichsportalen, geprüft, welche Tarife diese auflisten und ob wir eventuell wichtige Anbieter übersehen haben. Jedoch war die Anzahl der Versicherer bei beiden überschaubar und für unseren Test nicht relevant. Bei Check24 waren alle Anbieter bereits in unserer Grundgesamtheit enthalten. Bei Verivox gab es einen Anbieter, der neu war: Viktor Bike Save. Diesen konnten wir jedoch schnell ausschließen, da dieser unsere Mindestkriterien nicht erfüllte. Zudem war der Risikoträger des Angebots die GVO, die selbst bereits im Test enthalten war, mit einem wesentlich besseren Tarif.

Zu den 32 Anbietern unserer Grundgesamtheit haben wir noch die Häger Ver­si­che­rung aufgenommen. Diese tauchte in der Google-Suche nicht auf. Da es sich bisher um eine Emp­feh­lung von uns handelte, wollten wir diese Ver­si­che­rung ebenfalls mit betrachten.

Alle 33 Anbieter haben wir im Folgenden weiter auf unsere Mindestkriterien hin geprüft. Diese sind:

  • Diebstahlschutz ohne Nachtzeitklausel, inklusive Teilediebstahl und Diebstahl von Zubehör/Gepäck bis 1.000 Euro pro Schadensfall und 300 Euro pro Teil
  • Entschädigung bis zur Ver­si­che­rungs­sum­me (Neuwertentschädigung) bis zum Alter von drei Jahren
  • Weitere abgesicherte Schäden: Vandalismus, Elementarschäden, Bedienfehler
  • Verschleiß bis drei Jahre mitversichert 
  • Selbstbeteiligung maximal 50 Euro

Wenn der Anbieter mehrere Tarife hatte, haben wir beim einfachsten angefangen. Hat dieser unsere Mindestkriterien nicht erfüllt, sind wir zum nächsten. Wir haben dann den ersten Tarif genommen, der unsere Kriterien erfüllte. Außerdem haben wir geprüft, ob es einen Schutzbrief gibt. Dieser war kein Mindestkriterium, wenn er jedoch zu einem Tarif hinzugebucht werden konnte oder es einen Tarif mit und einen ohne Schutzbrief gab, haben wir beide Varianten betrachtet.

Es blieben 31 Tarife von 18 Anbietern übrig. Für diese haben wir in einer Vorabfrage die Beiträge mithilfe von zwei Musterkunden abgefragt: ein Citybike im Wert von 1.200 Euro und ein E-Bike für 1.900 Euro, beide im selben Postleitzahlengebiet und neu. Anhand dieser Abfrage haben wir die Hälfte mit den teuersten Tarifen ausgesiebt. Von den 14 günstigsten Tarifen waren sieben mit Schutzbrief enthalten – ein Schutzbrief machte also die Absicherung nicht zwangsweise teurer. Außerdem haben wir die zwei günstigsten Tarifangebote mit in den weiteren Test aufgenommen, die ausschließlich E-Bikes absicherten. Auch die Häger haben wir im Test gelassen, da sie bisher eine Emp­feh­lung war. Bei der MVK haben wir zum Abfragezeitpunkt keine Beiträge angezeigt bekommen. 

Bei den restlichen Tarifen haben wir mit weiteren 19 Profilen die Beiträge abgefragt. Die Profile unterschieden sich in der Art des Fahrrads, dem Kaufpreis, Alter, Postleitzahl und Geburtsdatum des Halters, dem Kaufdatum sowie ob eine Vorversicherung und Vorschäden vorhanden waren. Ein Fahrrad war aus Carbon.

Günstige Beiträge über alle Profile gab es bei der GVO TOP-VIT ohne Schutzbrief – dieser ist gegen Aufpreis hinzubuchbar. Im Schnitt über alle Profile lag dieser Tarif 2 Prozent über dem Bestpreis aller Tarife. Bei neun Tarifen hatte der Anbieter selbst den Bestpreis. Auch mit Schutzbrief war das Angebot immer noch günstig, mit 13 Prozent über dem Bestpreis über alle Tarife.

Die Bayerische Prestige lag ebenfalls mit 13 Prozent über Bestpreis über alle Tarife hinweg und war damit ebenfalls sehr günstig – hier ist eine Pannenhilfe in den Leistungen enthalten. Vor allem bei konventionellen Rädern war der Tarif nicht weit weg vom Bestpreis. Bis auf zwei Abweichungen lagen die Beiträge bei Rädern ohne Motor zwischen 6 bis 13 Prozent über Bestpreis.

Auch die Ammerländer war wieder vorne mit dabei. Auch hier lagen die Beiträge im Schnitt um die 13 Prozent über dem Bestpreis aller Profile und Tarife. Bei zwei E-Bike Profilen hatten sie den Bestpreis und auch bei den anderen E-Bikes waren sie nur knapp über dem Bestpreis. Wer hier einen Schutzbrief möchte, muss in den Tarif Exclusiv wechseln, dieser ist im Schnitt aber immerhin 38 Prozent höher als der Bestpreis über alle Profile und Tarife hinweg.

Einige Anbieter hatten für einzelne Profile günstige Beiträge – die HanseMerkur hatte bei zwei Profilen den Bestpreis, die Zurich bei drei. Hier war jedoch nicht ersichtlich, warum. Daher können wir keine klaren Emp­feh­lungen für bestimmte Räder oder Voraussetzungen aussprechen. Über alle Profile hinweg waren sie insgesamt deutlich teurer als die drei Emp­feh­lungen.

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