PV-Anlage finanzieren KfW 270 & mehr: Fünf Wege zu Deiner PV-Finanzierung

Benjamin_Weigl
Benjamin Weigl
Finanztip-Experte für Energie

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge (plus eventuell ein Stromspeicher) kostet oft 10.000 Euro und mehr. Ein Kredit kann dann die passende Lösung sein.

  • Die staatliche Förderbank KfW bietet mit dem Programm KfW 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ einen solchen Kredit: Er ist speziell für Photovoltaik-Projekte vorgesehen.

  • Allerdings vermitteln Dir nur wenige Hausbanken den KfW-Kredit 270. Glücklicherweise gibt es gute Alternativen.

So gehst Du vor

  • Hast Du das Geld auf der hohen Kante, nutze es und spare Dir die Kreditzinsen.

  • Brauchst Du Geld von der Bank, schau Dir Ratenkredite und den Förderkredit für Photovoltaik bei der KfW (270) an. Vergleiche die Konditionen bei den Kreditformen und wähle die günstigste Kreditart.

  • Hast Du einen alten Bausparvertrag oder eine freie, eingetragene Grundschuld, kann Dir das bei der Finanzierung Deines PV-Projekts helfen.

  • Wenn Du nach günstigen Angeboten für Solaranlagen suchst, dann kontaktiere gleich mehrere Firmen. Wir empfehlen, mit dem Vergleichsportal www.selfmade-energy.com zu starten. Als Ergänzung empfehlen wir die Angebotsvermittler www.photovoltaik-angebotsvergleich.de und www.solaranlagen-portal.com.

Eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge ist für Privathaushalte in aller Regel eine sinnvolle Investition. Du kannst damit eigenen Solarstrom erzeugen, ihn selbst nutzen, um Deine Stromrechnung zu senken, und überschüssigen Strom verkaufen. Einziger Haken: So eine Solaranlage kostet zunächst einmal viel Geld, oft 10.000 bis 40.000 Euro. Gerade wenn ein zusätzlicher Batteriespeicher Deine Eigenversorgung erhöhen soll, wird die Anfangsinvestition teuer.

Es gibt aber eine Reihe von Möglichkeiten, wie Du Deine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge finanzieren kannst. Die einfachste: Du hast das Geld bereits auf der hohen Kante liegen und kannst die Anlage komplett aus der eigenen Tasche bezahlen. In allen anderen Fällen kommt eine Komplettfinanzierung oder Teilfinanzierung mit fremdem Geld in Betracht. Auch die staatliche Förderbank KfW bietet mit dem KfW Programm 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ einen eigenen Kredit für Solaranlagen. Allerdings ist er nicht unbedingt die günstigste Lösung. Wir erklären Dir, wann dieser KfW-Kredit für Photovoltaik infrage kommt und welche Alternativen es gibt. Die können sogar günstiger sein.

Beachte: Eine Finanzierung verursacht Kosten, die sich negativ auf die Rendite Deiner Solaranlage auswirken. Wie Du selbst überprüfen kannst, ob sich ein Angebot für Dich lohnt, liest Du im Ratgeber PV-Anlage kaufen.

Eigenes Kapital plus Zuschüsse für die PV-Anlage einsetzen

Falls Du über die entsprechenden Rücklagen verfügst und diese absehbar erst einmal nicht benötigst, ist der Rückgriff auf das Ersparte eine sinnvolle Lösung. Im Vergleich zum Kredit sparst Du Dir die Kreditzinsen, wenn Du auf Eigenkapital setzt und die An­schaf­fungs­kos­ten für Deine PV-Anlage direkt bezahlst. Da die Zinssätze für Kredite höchstwahrscheinlich über den Guthabenzinsen liegen, die Du mit Tagesgeld oder Festgeld erzielen kannst, erreichst Du so eine bessere Verzinsung Deines Geldes.

Du kannst auch nur einen Teil der Kosten für Deine PV-Anlage durch eigenes Geld decken. Wenn Du für den Rest zum Beispiel einen Kredit aufnimmst, handelt es sich dann um eine Teilfinanzierung.

Nutze Förderungen und Zuschüsse von Kommunen und Bundesländern

Einige Bundesländer und zahlreiche Städte, Gemeinden oder Landkreise haben Förderprogramme für Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen und Stromspeicher aufgelegt. Je nach Region winken Zuschüsse in vierstelliger Höhe. Erkundige Dich deshalb unbedingt im Vorfeld, ob ein Förderprogramm für Dich infrage kommt. Falls ja, sparst Du dadurch eine Menge Geld. Vielleicht macht es ein Förderprogramm auch erst möglich, dass Du die PV-Anlage aus eigener Tasche bezahlen kannst.

Du hast ein E-Auto, aber noch keine PV-Anlage? Dann kannst Du vielleicht vom Förderprogramm KfW 442 „Solarstrom für Elektroautos“ profitieren. Hier winkt ein Zuschuss von bis zu 10.200 Euro beim Kauf einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge mit Stromspeicher und Ladestation (Wallbox). 2023 waren die Fördermittel innerhalb weniger Stunden ausgeschöpft, 2024 gibt es voraussichtlich eine neue Chance.

Mehr dazu im Ratgeber PV-Förderung

  • Prüfe, ob es an Deinem Wohnort Zuschüsse gibt. Dabei hilft Dir unsere Liste mit Förderprogrammen für Solaranlagen und Stromspeicher.

  • Den Antrag auf Zuschuss für eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge oder einen Batteriespeicher musst Du häufig stellen, bevor Du die Anlage kaufst.

Zum Ratgeber

Förderkredit: Die KfW 270 Konditionen für Photovoltaik

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist eine öffentlich-rechtliche Förderbank, bei der Du Kredite und Zuschüsse für Dein Bauvorhaben bekommen kannst. Die staatliche KfW-Bankengruppe hat zur Förderung von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen und Batteriespeichern das Programm KfW 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ aufgelegt. Die Konditionen des KfW-Kredit 270 sollen Dir ermöglichen, Deine Solaranlage zinsgünstig zu finanzieren, egal wo Du wohnst.

Die KfW-Kredite kannst Du zur Finanzierung einer PV-Anlage allein, mitsamt Batteriespeicher oder nur für einen Batteriespeicher beantragen. Gefördert werden neben den reinen Produktkosten auch die Kosten für Planung und Installation der Anlage. Auch für gebrauchte Anlagen gibt es Kredite, wenn die Anlage entweder noch kein volles Jahr am Netz ist oder wenn Du eine ältere Anlage so modernisierst, dass sich ihre Leistung erhöht.

KfW-Kredit ist nicht unbedingt zinsgünstig

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Konditionen des Programms KfW 270 zusammengetragen. Die Förderkredite haben Laufzeiten zwischen fünf und 30 Jahren. Für die Zinsbindungen sind 5, 10, 15 und 20 Jahre möglich. Der effektive Jahreszins beträgt im Frühjahr 2024 im günstigsten Fall 5,21 Prozent (Stand: 20. März 2024).

Wie gut die Zinskonditionen für die Photovoltaik-Finanzierung bei der KfW (270) für Dich letztendlich sind, hängt vor allem davon ab, wie die Bank das Risiko einschätzt, dass Du den Kredit vielleicht nicht zurückzahlen kannst. Dazu ordnet die Bank jede Kreditanfrage einer Risikoklasse zu. Die Risikoklassen reichen von A bis I. Je höher die Risikoklasse, desto höher ist der Zinssatz, den die KfW für diesen Kredit verlangt.

Konditionen KfW 270

Risikoklasseeffektiver Zins KfW-Programm 270
A5,21 %
B5,63 %
C5,94 %
D6,47 %
E7,10 %
F7,84 %
G8,37 %
H9,54 %
I12,03 %

Angegeben ist jeweils der günstigste Effektivzins unter mehreren verfügbaren Laufzeiten.
Quelle: KfW Programm 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ (Stand: 20. März 2024).

Tagesaktuell findest Du die Konditionen auf Website der KfW.

Es kann also passieren, dass Du den Kredit nur zu einem sehr hohen Zinssatz angeboten bekommst. Das kann etwa der Fall sein, wenn Du bei der Anschaffung Deiner Immobilie noch einen langfristigen Angestelltenjob hattest, in der Zwischenzeit aber Deine Arbeitszeit reduziert hast, Dich selbstständig gemacht hast oder Dich gerade beruflich umorientierst. In diesen Fällen hat sich Deine finanzielle Situation (und damit in der Bankensprache Deine „Bonität“) verschlechtert.

Deine Bonität und damit die für Dich geltenden Konditionen für das KfW-Programm 270 ermittelt nicht die KfW selbst, sondern der Finanzierungspartner der KfW, also etwa Deine Hausbank, über die auch der Kreditvertrag abgeschlossen wird. Willst Du das Programm nutzen, empfehlen wir Dir, die Antragsunterlagen über den Förderassistenten der KfW vorzubereiten. Wende Dich anschließend – noch vor dem Kauf der Anlage – an Deine Hausbank. Sie reicht Deinen Antrag bei der KfW ein und schließt nach der Bewilligung den Kreditvertrag mit Dir.

KfW 270 nur schwer erhältlich

Die hohen Zinssätze im Vergleich zu einem klassischen Baukredit machen die KfW 270 Konditionen relativ unattraktiv. Wie wir weiter unten beschreiben, lohnt sich in dieser Hinsicht immer der Vergleich mit dem Ratenkredit.

Eine weitere Schwachstelle des KfW-Programms für Photovoltaik ist, dass Privatpersonen gar nicht so leicht an den KfW-Kredit kommen. Die KfW vergibt den Kredit nicht direkt, sondern arbeitet mit ihren Finanzierungspartnern zusammen. Das sind Geschäftsbanken und Sparkassen. Allerdings bietet nicht jeder Finanzierungspartner der KfW sämtliche Programme der Förderbank an. Ohne eine weitere Finanzierung, etwa einer Immobilie, ist der KfW-Kredit für eine private PV-Anlage für die Banken nach unserer Einschätzung kein besonders lohnendes Geschäft.

Im Mai 2023 haben wir in einer Stichprobe bei einigen Banken nachgefragt, ob Du den KfW-Kredit für Photovoltaik (270) bei ihnen bekommst. Hier findest Du die Antworten:

BankKredit nach KfW „Erneuerbare Energien – Standard (270)“ für PrivatpersonenEinschränkungen
BHW Bausparkassenein-
Commerzbankja-
Deutsche Bankeingeschränktab 25.000 Euro Kreditsumme
DKB (Deutsche Kreditbank)nein-
GLS Bankneinin der Regel nur für Firmen 
ING-DiBanein-
Postbanknein-
Hypovereinsbank (Unicredit)eingeschränktab 25.000 Euro Kreditsumme: für Bestandskunden mit eingetragener Grundschuld, für Neukunden im Rahmen einer Gesamtfinanzierung

Quelle: Finanztip-Recherche (Stand: 23. Mai 2023).

Obwohl viele Banken den Kredit gar nicht anbieten, hat die KfW im Jahr 2022 laut eigener Auskunft im Programm 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ 5.643 Kredite für PV-Anlagen auf Dächern im Gesamtumfang von 425 Millionen Euro vergeben. Die durchschnittliche Kreditsumme beträgt somit rund 75.000 Euro pro Kredit. 2021 waren es insgesamt 6.377 Kredite mit einem Volumen von 293 Millionen Euro (im Durchschnitt: rund 46.000 Euro).

Es ist davon auszugehen, dass ein beträchtlicher Teil der KfW-270-Kredite für größere Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen und damit nicht an Privatpersonen, sondern an Unternehmen vergeben wurde. Informationen über sämtliche KfW-Programme sammeln wir in unserem Ratgeber zur KfW-Förderung.

Sprich Deine Bank gezielt auf KfW 270 an

Im ersten Schritt solltest Du also bei Deiner Bank fragen, ob sie den KfW Photovoltaik-Kredit 270 überhaupt anbietet. Es kann sein, dass Dein erster Gesprächspartner diesen Kredit gar nicht kennt oder Dir direkt eine andere Finanzierungsmöglichkeit vorschlägt. Lass in diesem Fall nicht sofort locker, sondern erkundige Dich, ob es in der Bank nicht einen Experten für KfW-Förderkredite gibt (vielleicht in einer größeren Filiale), mit dem Du dieses Thema besprechen kannst. Bessere Chancen dürftest Du haben, wenn Du bereits Kunde der Bank bist.

Andere Bankkredite für Deine Solaranlage

Anstatt über die KfW zu gehen, werden Dir viele Banken lieber ihre eigenen Kreditangebote schmackhaft machen wollen. Das ist grundsätzlich auch eine geeignete Option für die Finanzierung Deiner Solaranlage. Unter Umständen ist der Kredit einer Bank auch günstiger als der KfW-Förderkredit. Vergleiche die Konditionen bei den unterschiedlichen Kreditformen und wähle den für Dich günstigsten Weg. Nutze unseren Kreditvergleich, um passende Angebote zu finden.

Zwei Arten von Krediten sind zu unterscheiden.

  1. Ratenkredit: Ein normaler Ratenkredit ist – im Vergleich zu einem Baukredit – in der Regel teurer. Das liegt daran, dass die Bank keine sogenannte dingliche Sicherheit (wie eben die Immobilie) erhält. Wie beim KfW-Programm 270 hängt der Zinssatz davon ab, wie die Bank Deine finanzielle Situation bewertet (Bonität). Gerade für kleinere Vorhaben wie zum Beispiel eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge, für die ein Baukredit nicht in Frage kommt, ist der Ratenkredit eine mögliche Lösung, wenn Du das benötigte Kapital nicht zur Hand hast.
  2. Rahmenkredit: Auch einen Rahmenkredit kannst Du für die Anschaffung einer PV-Anlage nutzen. Beim Rahmenkredit erhältst Du eine feste Kreditlinie mit einem variablen Zinssatz. Den Kreditbetrag kannst Du dann ohne feste Rate flexibel zurückzahlen. Gerade, wenn Du absehbar einen größeren Geldbetrag erwartest (zum Beispiel eine Bonuszahlung), kann der Rahmenkredit die passende Lösung sein. Du zahlst die PV-Anlage zunächst mithilfe des Kredits und führst diesen zeitnah wieder möglichst vollständig zurück. Bleibt ein Restbetrag, kannst Du diesen später auch langsam aus dem laufenden Einkommen tilgen.

Mehr dazu im Ratgeber Kredit

  • Bei Krediten kannst Du die Kosten drücken, indem Du Zinsen über Portale vergleichst.
  • Unsere Anbieter-Empfehlung: Verivox, Finanzcheck, Smava, Check24

Zum Ratgeber

Besonders günstig: Baukredit für Solaranlage nutzen

Einen Baukredit vergeben die meisten Banken erst ab einer Kreditsumme von 50.000 Euro. Für eine deutlich kleinere Investition wirst Du also meist keinen Baukredit erhalten. Allerdings gibt es zwei Auswege: Falls Du zusammen mit der PV-Anlage weitere Maßnahmen an Deiner Immobilie vornimmst (etwa eine energetische Sanierung oder einen Heizungstausch) und Dein Finanzierungsbedarf so in den Bereich von 50.000 Euro kommt, solltest Du Deine Bank auf einen Baukredit ansprechen.

Eine Möglichkeit, auch kleinere Summen für Dein Photovoltaik-Projekt über einen Baukredit zu finanzieren, kann eine eingetragene Grundschuld bieten: Hast Du einen alten Baukredit teilweise oder vollständig getilgt, ist die Grundschuld wieder „frei“. Du kannst Sie wieder beleihen, ohne erneut über den Notar und das Grundbuchamt gehen zu müssen. Sprich also mit der Bank, ob sie Dir für die PV-Anlage auf die Grundschuld zu niedrigen Bauzinsen nochmal Geld gibt.

Auch ein Bausparvertrag kann bei der PV-Finanzierung helfen

Wenn Du noch einen alten Bausparvertrag hast, in den Du bereits seit einigen Jahren einzahlst, solltest Du ihn Dir bei der Finanzierung Deiner Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge ebenfalls genau anschauen. Im besten Fall ist der Vertrag bereits zuteilungsreif und bietet einen günstigen Zins. Du kannst Dir dann das Guthaben und das Bauspardarlehen auszahlen lassen, um Deine Immobilie zu finanzieren.

Vorteil des Bauspardarlehens ist auch, dass Du es relativ flexibel zurückzahlen kannst. Schau Dir also Deine Bausparunterlagen an und informiere Dich darüber, wie Du den Vertrag zur Auszahlung bringen kannst. Ist der Zinssatz des Bauspardarlehens so gar nicht interessant, kannst Du auch auf das Bauspardarlehen verzichten.

Wo findest Du günstige Angebote für Solaranlagen?

Wenn Du eine Solaranlage kaufen möchtest, solltest Du unbedingt mehrere Angebote einholen und vergleichen. Mit einer Anfrage über ein Internetportal für PV-Anlagen kommst Du besonders einfach in Kontakt zu mehreren Fachfirmen auf einmal. Nach unserem Test 2024 empfehlen wir die Vergleichsplattform www.selfmade-energy.com und die beiden Vermittlungsportale www.photovoltaik-angebotsvergleich.de und www.solaranlagen-portal.com. Starte mit Selfmade-Energy – die Vergleichsplattform hat in unserer Untersuchung am meisten überzeugt.

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  • Vergleichsplattform für Solaranlagen
  • passende Anlagengröße wird automatisch ermittelt, entsprechende Angebote werden sofort angezeigt
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  • selbst entscheiden, welche Firma kontaktiert werden soll
  • Firmen bieten im Gespräch oft andere, höherpreisige Komponenten an, Nutzer muss eigenständig verhandeln

Noch mehr Angebote bekommst Du über Vermittlungsportale. Nutze eine unserer zwei weiteren Emp­feh­lungen: Photovoltaik-Angebotsvergleich und Solaranlagen-Portal.

Photovoltaik-Angebotsvergleich
www.photovoltaik-angebotsvergleich.de
  • vermittelt Kontakte zu Solarfirmen
  • mehrere Angebote mit einer Anfrage einholen und selbst vergleichen
  • bei Einverständnis nehmen Firmen zeitnah den Kontakt auf, Angebote folgen oft nach Verkaufsgesprächen
  • Portal bietet keinen direkten Vergleich der erhaltenen Angebote
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www.solaranlagen-portal.com
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Hast Du mehrere Angebote vorliegen, kannst Du sie miteinander vergleichen. Wir raten davon ab, ungeprüft eines der Angebote auszuwählen. Prüfe selbst, ob sich die Investition für Dich rentiert und vertraue nicht blind auf die Wirt­schaft­lich­keits­be­rech­nungen, die Dir vorgelegt werden. Alles Wichtige dazu erfährst Du in Schritt vier unseres ausführlichen Ratgebers PV-Anlage kaufen. Ein Richtwert für einen interessanten Preis, über den sich nachdenken lässt, ist 1.800 Euro pro Kilowatt-Peak und günstiger.

Auch für unsere Emp­feh­lungen gilt: Bleibe kritisch bei den vermittelten Photovoltaik-Installationsfirmen. Sie sind Deine Verhandlungs- und Vertragspartner, die Beratungsqualität und die Qualität der angebotenen Komponenten kann schwanken. Alternativ kannst Du auch Deinen Solarinstallateur vor Ort ansprechen oder selbst andere Firmen heraussuchen. Dabei können Dir das Firmenverzeichnis des Photovoltaikforums, die Datenbank mit Solarfirmen des Bundesverbands Solarwirtschaft und die Datenbank mit Elektrohandwerksbetrieben des Zentralverbandes der deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) helfen.

Mehr dazu im Ratgeber PV-Anlage kaufen

  • Hole mehrere Angebote für eine Solaranlage ein und vergleiche diese. Über eine Portalabfrage erhältst Du Kontakt zu mehreren Installationsfirmen gleichzeitig. Starte mit der Vergleichsplattform www.selfmade-energy.com. Außerdem empfehlen wir die Angebotsvermittler www.photovoltaik-angebotsvergleich.de und www.solaranlagen-portal.com.
  • Prüfe, ob ein Angebot für Dich wirtschaftlich ist. Wie Du dazu vorgehst, erfährst Du im Ratgeber.
  • Setze Dich mit der Frage Eigenverbrauch oder Volleinspeisung auseinander und hüte Dich vor den Tricks mancher PV-Verkäufer.

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Nutze Förderprogramme und Finanzierungsoptionen

Einige Kommunen und Bundesländer bezuschussen die Anschaffung einer PV-Anlage und oft auch eines Stromspeichers. Dabei kannst Du eine Förderung in vierstelliger Höhe ergattern. Die Förderprogramme helfen, Deine Investitionskosten zu senken.

Mehr dazu im Ratgeber PV-Förderung

  • Prüfe, ob es an Deinem Wohnort Zuschüsse gibt. Dabei hilft Dir unsere Liste mit Förderprogrammen für Solaranlagen und Stromspeicher.

  • Den Antrag auf Zuschuss für eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge oder einen Batteriespeicher musst Du häufig stellen, bevor Du die Anlage kaufst.

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