Photovoltaik-Förderung 2024 Hier winkt ein hoher Zuschuss für Deine PV-Anlage

Benjamin_Weigl
Benjamin Weigl
Finanztip-Experte für Energie
Wo Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen gefördert werden

Das Wichtigste in Kürze

  • Einige Städte, Landkreise oder Bundesländer haben Förderprogramme, die Tausende Euro an Zuschüssen für eine Solaranlage oder einen Stromspeicher versprechen.

  • Die staatliche Förderbank vergibt mit dem Programm KfW 270 außerdem auch Kredite für Solaranlagen und Stromspeicher. Dieser Förderkredit ist allerdings nicht sonderlich attraktiv – wir erklären Dir, welche Alternativen es gibt.
     

So gehst Du vor

  • Prüfe mit unserer Übersicht, welche Förderprogramme für Dich in Frage kommen. Den Antrag auf Zuschuss für eine PV-Anlage oder einen Batteriespeicher musst Du häufig noch vor dem Kauf stellen.

  • Auch um den PV-Kredit 270 bei der KfW musst Du Dich vor dem Kauf kümmern.

  • Wenn Du Dich für eine neue Solaranlage interessierst, hole Angebote von mehreren Installationsfirmen ein. Wir empfehlen, mit dem Vergleichsportal www.selfmade-energy.com zu starten. Als Ergänzung empfehlen wir die Angebotsvermittler www.photovoltaik-angebotsvergleich.de und www.solaranlagen-portal.com.

  • Du suchst nach Zuschüssen für kleine Balkon-Solaranlagen? Die findest Du in unserem Ratgeber Balkonkraftwerk-Förderung.

Willst Du Dich selbst mit Solarstrom versorgen oder ihn verkaufen, musst Du mehrere Tausend Euro in eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge (PV-Anlage) investieren. Für einen Stromspeicher zur Eigenversorgung ist ebenfalls ein vierstelliger Betrag einzuplanen.

2024 gibt es in einigen Kommunen Förderprogramme, über die Du für die Anschaffung einer PV-Anlage mit oder ohne Batteriespeicher einen hohen Zuschuss bekommen kannst. Von den Bundesländern gibt es derweil kaum noch Photovoltaik-Förderung, nur noch in Berlin. Um Dich für ein Förderprogramm zu qualifizieren, musst Du grundsätzlich in der Region wohnen, welche den Zuschuss gewährt. In diesem Ratgeber bieten wir Dir eine Übersicht zu den verschiedenen Förderungen für PV-Anlagen.

Übrigens: Auch der Staat greift Dir bei Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen unter die Arme. Er garantiert einen fixen Preis für den von Deiner PV-Anlage erzeugten Strom (Einspeisevergütung) und gewährt über die KfW-Bank Kredite für Solaranlagen.

Neues Finanztip Buch Energetisches Sanieren

Neue Heizung, Dämmung oder Fenster: In unserem Ratgeber-Buch findest Du alle Grundlagen zur energetischen Sanierung. Mit hilfreichen Checklisten und den besten Tipps der Experten.

Buch bestellen

Welche Bundesländer PV-Anlagen und Batteriespeicher fördern

Anfang 2024 gibt es nur ein Bundesland, das unter bestimmten Umständen die Anschaffung einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge in normaler Größe für Privatpersonen bezuschusst: Berlin. Auch Zuschüsse für Stromspeicher gibt es 2024 voraussichtlich nur im Land Berlin.  

Die Förderprogramme in anderen Bundesländern sind zwischenzeitlich ausgelaufen. Dafür gibt es aber zahlreiche Programme auf kommunaler Ebene – mehrere Städte bezuschussen den Bau von PV-Anlagen. Interessierst Du Dich für eine Mini-Solaranlage, lies unseren Ratgeber Balkonkraftwerk-Förderung. Denn auch für Balkonkraftwerke gibt es 2024 Zuschüsse auf Landes- und Kommunalebene.

Berlin fördert besondere PV-Anlagen und Stromspeicher

Der Berliner Senat hat im Juli 2022 das "Solar-Plus-Programm" beschlossen. Vorerst noch bis 31. Dezember 2024 kannst Du einen Förderantrag stellen. Bezuschusst wird der Kauf eines Batteriespeichers und ein Teil der Kosten von besonderen Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen, die an der Fassade, auf denkmalgeschützten Häusern oder auf Gründächern installiert werden. Diese Zuschüsse gibt es:

  • Stromspeicher in Ein- oder Zweifamilienhäusern: 300 Euro pro Kilowattstunde (kWh) Speicherkapazität, maximal 15.000 Euro.

  • Stromspeicher in Mehrfamilienhäusern: bis zu 65 Prozent der Kosten für Anschaffung und Installation, maximal 30.000 Euro.

  • PV-Anlage auf denkmalgeschützten Gebäuden: bis zu 65 Prozent des Kostenaufschlags, der im Vergleich zu den Kosten auf einem nicht denkmalgeschützten Gebäude anfällt.

  • PV-Fassadenanlage auf Bestandsgebäuden: bis zu 65 Prozent des Kostenaufschlags, der im Vergleich zu einer gewöhnlichen PV-Anlage auf dem Dach anfällt.

  • PV-Anlage auf Gründächern: bis zu 65 Prozent des Kostenaufschlags, der im Vergleich zu einer PV-Anlage auf einem gewöhnlichen Dach anfällt. 

Darüber hinaus fördert das Programm die Erstberatung beim Steuerberater zum Thema Steuern bei Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen pauschal mit 226,10 Euro. Zuschüsse gibt es außerdem für die Erstellung eines Dachgutachtens und für die Einbaukosten eines neuen Zählerschranks.

Antragsberechtigt bist Du als Hauseigentümerin oder -eigentümer. Gehört Dir eine Wohnung, kann Deine Hausverwaltung den Antrag stellen. Die Förderung musst Du zunächst über das Online-Portal der Investitionsbank Berlin-Brandenburg (IBB) beantragen. Anschließend kannst Du den Kaufvertrag eingehen.

Welche Städte und Gemeinden PV-Anlagen und Batteriespeicher fördern

Zahlreiche Städte und Gemeinden fördern im Jahr 2024 die Installation von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen und/oder Batteriespeichern. Für unsere Übersicht an kommunalen Förderprogrammen erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Städte sind alphabetisch geordnet.

Beachte: Förderprogramme für Stecker-Solaranlagen findest Du nicht hier, sondern in unserem Ratgeber Balkonkraftwerk-Förderung.

Du hast ein Förderprogramm gefunden, das wir nicht auflisten? Oder ein Programm wurde zwischenzeitlich beendet? Dann schreib uns bitte eine E-Mail an redaktion@finanztip.de.

Bonn: Zuschüsse für bestimmte PV-Projekte

Braunschweig: Förderung für besondere PV-Anlagen

Darmstadt: 200 Euro Zuschuss pro Kilowatt-Peak Leistung

Düsseldorf fördert PV-Anlagen und Batteriespeicher

Erlangen bezuschusst PV-Anlagen und Batteriespeicher

Essen: PV-Förderung auch 2024 möglich

Freiburg fördert Stromspeicher

Fürth bezuschusst PV-Anlagen und Stromspeicher

Region Hannover: Bis zu 9.000 Euro Zuschuss für PV-Anlagen

Heidelberg: 100 Euro pro kWp für fast alle PV-Anlagen

Köln zahlt Zuschüsse für PV-Anlagen

Mannheim zahlt vierstellige Zuschüsse für Solaranlagen

München bietet eine Finanzspritze für PV-Anlagen

Münster fördert 2024 keine PV-Anlagen mehr

Potsdam: Bis zu 1.200 Euro für Deine Solaranlage

Regensburg zahlt bis zu 1.500 Euro von Deiner PV-Anlage

Stuttgart: Förderung von PV-Anlagen, Speichern und Wallboxen

Tübingen zahlt hohe Zuschüsse für PV-Anlagen

Ulm zahlt Zuschüsse für Solaranlagen

Wiesbaden fördert PV-Anlagen und Batteriespeicher

KfW 270: Lohnt sich der Kredit für Photovoltaik?

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist eine öffentlich-rechtliche Förderbank, bei der Du einen Kredit für ein Bauvorhaben bekommen kannst. Die staatliche KfW-Bankengruppe hat zur Förderung von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen und Batteriespeichern das Programm 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ aufgelegt. Es soll ermöglichen, Solaranlagen zinsgünstig zu finanzieren, egal wo Du wohnst. 2021 erhielten rund 6.400 Antragsteller für PV-Anlagen auf Dächern eine Zusage über Kredite in Höhe von rund 300 Millionen Euro.

Den KfW-Förderkredit kannst Du zur Finanzierung einer PV-Anlage allein, mitsamt Batteriespeicher oder nur für einen Batteriespeicher beantragen. Gefördert werden neben den reinen An­schaf­fungs­kos­ten auch die Kosten für Planung, Projektierung und Installation der Anlage. Auch für gebrauchte Anlagen gibt es Kredite, wenn die Anlage entweder noch kein volles Jahr am Netz ist oder wenn Du eine ältere Anlage so modernisierst, dass sich ihre Leistung erhöht.

Es gibt aber zwei Haken: Erstens sind die Zinsen für das KfW-Programm 270 im Jahr 2024 nicht mehr so günstig wie früher. Du solltest den KfW-Kredit deshalb mit normalen Bankkrediten vergleichen, das geht zum Beispiel mithilfe unseres Kreditrechners. Außerdem läuft die Kreditvergabe nie direkt über die KfW, sondern immer über einen Finanzierungspartner, zum Beispiel über Deine Hausbank. Für die Banken ist die Vermittlung bei verhältnismäßig geringen Kreditsummen aber nicht lukrativ, weshalb viele Banken den KfW-Kredit gar nicht anbieten werden.

Die KfW-Förderkredite haben Laufzeiten zwischen fünf und 30 Jahren. Der effektive Jahreszins beträgt im günstigsten Fall 5,21 Prozent (Stand: 26. März 2024), ist aber abhängig von der Bonität, also der erwarteten Zahlungsfähigkeit des Antragstellers. Letztere ermittelt die Hausbank, über die auch der Kreditvertrag abgeschlossen wird. Auf der Website der KfW findest Du die aktuellen Konditionen des Programms 270 und die Details der Abwicklung.

Alternativen für die PV-Finanzierung haben wir in einem eigenen Ratgeber zusammengetragen.

Mehr dazu im Ratgeber PV-Anlage finanzieren

  • Eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge kostet oft 10.000 Euro und mehr. Ein Kredit kann dann die passende Lösung sein.

  • Nur wenige Hausbanken vermitteln den KfW-Kredit 270 für PV-Anlagen. Glücklicherweise gibt es gute Alternativen.

  • Ein normaler Ratenkredit, ein Baukredit oder eine freie, eingetragene Grundschuld können den Weg zur Finanzierung Deines PV-Projekts ebnen.

Zum Ratgeber

Antrag auf KfW-Förderkredit bei der Hausbank stellen

Willst Du das Programm nutzen, erkundige Dich zunächst bei Deiner Bank, ob sie den KfW-Kredit vermittelt. Bereite anschließend die Antragsunterlagen direkt über den Förderassistenten der KfW vor. Wende Dich dann – noch vor dem Kauf der Anlage – an Deine Hausbank. Sie reicht Deinen Antrag bei der KfW ein und schließt nach der Bewilligung den Kreditvertrag mit Dir. Kreditinstitute, die das Programm 270 unterstützen, sind etwa einige Sparkassen, die Commerzbank und die Deutsche Bank (ab 25.000 Euro Kreditvolumen).

Wie Dich der Staat bei PV-Anlagen unterstützt

Der Staat hilft Dir auf verschiedenen Wegen, damit sich die Investition in eine Solaranlage für Dich auszahlt. Seit 2023 beträgt die Mehrwertsteuer bei der Anschaffung von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen null Prozent. Dadurch können PV-Anlagen und auch Batteriespeicher steuerfrei gekauft werden.

Die Einspeisevergütung für Deinen Solarstrom

Bundesweit hast Du außerdem Anspruch auf eine einheitliche Einspeisevergütung für Solarstrom, den Du ins öffentliche Netz speist. Für Eigenverbrauchs-Anlagen mit einer Leistung bis 10 Kilowatt-Peak, die zwischen 1. Februar und 31. Juli 2024 in Betrieb genommen werden, bekommst Du 8,11 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde Energie. Der Netzbetreiber zahlt diese Vergütung für Deinen Strom im Jahr der Inbetriebnahme und darüber hinaus 20 weitere Jahre lang.

Ist Deine Anlage größer, bekommst Du für die ersten 10 Kilowatt-Peak weiterhin 8,11 Cent pro Kilowattstunde. Für alles darüber liegt der Vergütungssatz bei 7,03 Cent für eine Anlagenleistung von bis zu 40 Kilowatt-Peak. Die Einspeisevergütung verringert sich seit Februar 2024 halbjährlich um jeweils 1 Prozent.

Außerdem gibt es eigene Vergütungssätze für Anlagen mit Volleinspeisung von Solarstrom – nämlich 12,87 Cent pro Kilowattstunde für die ersten 10 Kilowatt-Peak Leistung. Darüber hinaus gibt es 10,79 Cent pro Kilowattstunde bis 100 Kilowatt-Peak Leistung bei einer Inbetriebnahme von Februar bis Juli 2024.

Zuschüsse für die Beratung zu PV-Anlagen

Lohnt sich eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge für Dich? Und falls ja, in welcher Größe? Bei diesen Fragen kannst Du Hilfe durch eine Energieberatung bekommen. Dein Vorteil: Die Kosten für die Beratung werden von staatlichen Stellen oft bezuschusst.

So bietet zum Beispiel das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine Vor-Ort-Beratung inklusive individuellem Sanierungsfahrplan an. 80 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars, höchstens 1.300 Euro bei Ein- oder Zweifamilienhäusern und 1.700 Euro bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten, können übernommen werden. Außerdem gibt es die Energieberatung der Verbraucherzentralen – die teils kostenlose, teils günstigen Beratungen werden vom Bundesministerium für Wirtschaft gefördert.

Informiere Dich über die Details zur Förderung von Energieberatungen mithilfe des Fördermittel-Checks unseres Partners, dem gemeinnützigen Portal CO2online. Dabei kannst Du auch Hinweise zu Zuschüssen beim Heizungsumbau oder bei der energetischen Sanierung Deines Hauses erhalten.

So viel sparst Du mit einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge

Eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge rechnet sich auf den meisten Hausdächern: Entweder, weil Du den Strom gewinnbringend ins öffentliche Stromnetz einspeist oder weil Du Deinen Strom teilweise selbst nutzt und so Kosten sparst. Eine selbst erzeugte Kilowattstunde Solarstrom aus einer preiswerten neuen Anlage kostet Dich umgerechnet nur 10 bis 16 Cent – für den konventionellen Strom aus der Steckdose zahlst Du mindestens das Dreifache. In vielen Fällen kannst Du 20 bis 30 Prozent Deines selbst produzierten Stroms direkt verbrauchen.

Eine Beispielrechnung: Angenommen, Du benötigst jedes Jahr 5.000 Kilowattstunden (kWh), dann kann Dir die eigene PV-Anlage 1.500 kWh davon liefern. Ersparnis: Rund 500 Euro pro Jahr – je nachdem, wieviel Du für den Strom aus dem öffentlichen Netz zahlst. Weil die Sonnenstunden über das Jahr stark schwanken, wirst Du nur schwer das ganze Jahr Deinen eigenen Strom vollständig verbrauchen können. Im Sommer wirst Du mehr Strom ins öffentliche Netz einspeisen als im Winter.

Den Solarstrom, den Du nicht selbst verbrauchst, leitet Deine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge ins Stromnetz. Rund 284 Euro zahlt Dir der Netzbetreiber 2024 als Vergütung für die 3.500 kWh aus unserem Beispiel. Die Höhe der Einspeisevergütung ist 20 Jahre lang fix. Würdest Du die erzeugten 5.000 kWh dagegen komplett einspeisen, erhältst Du 644 Euro.

Um von eigenem Solarstrom zu profitieren, musst Du aber zuerst investieren: Grob 1.400 Euro pro Kilowatt-Peak (kWp) – diese Einheit dient zur Messung der Leistung von Solarpanelen – sind einzuplanen, wenn Du eine PV-Anlage kaufst. Dabei gilt: Je kleiner die Anlage ist, desto höher sind die Kosten. Bei mehr als 10 kWp Leistung können die günstigsten Anlagen weniger als 1.400 Euro kosten. Sind sie kleiner, ist 1.400 Euro pro kWp Leistung ein sehr guter Preis.

Mehr als 1.800 Euro pro kWp solltest Du für eine Anlage zur Eigenversorgung möglichst nicht bezahlen. Die Anlage im Beispiel sollte 5 kWp Leistung haben – dann betragen die Investitionskosten etwa 9000 Euro. Ein kleiner Stromspeicher kostet zusätzlich mehrere Tausend Euro. Er sorgt dafür, dass Du rund 50 Prozent Deines Solarstroms selbst nutzen kannst.

Willst Du Deinen Strom komplett einspeisen, machst Du umso mehr Gewinn, je günstiger Du Deine PV-Anlage kaufst und je niedriger Deine Betriebskosten sind.

Mehr dazu im Ratgeber Photovoltaik

  • Mit einer PV-Anlage auf dem Dach kannst Du etwa ein Drittel Deines Stromverbrauchs decken.

  • Mit einem Batteriespeicher verdoppelt sich dieser Anteil. Statt Eigenverbrauch kann sich aber auch eine Volleinspeisung des gesamten erzeugten Stroms lohnen.

  • Im Eigenheim lohnt sich eine Solaranlage praktisch immer, solange Du weniger als 1.800 Euro pro kWp bezahlst. Prüfe bei teureren Angeboten, ob sie für Dich wirtschaftlich sind.

Zum Ratgeber

So findest Du günstige Angebote für Solaranlagen

Wenn Du eine Solaranlage kaufen möchtest, solltest Du unbedingt mehrere Angebote einholen und vergleichen. Mit einer Anfrage über ein Internetportal für PV-Anlagen kommst Du besonders einfach in Kontakt zu mehreren Fachfirmen auf einmal. Nach unserem Test 2024 empfehlen wir die Vergleichsplattform www.selfmade-energy.com und die beiden Vermittlungsportale www.photovoltaik-angebotsvergleich.de und www.solaranlagen-portal.com. Starte mit Selfmade-Energy – die Vergleichsplattform hat in unserer Untersuchung am meisten überzeugt.

Selfmade-Energy
www.selfmade-energy.com
Solarrechner
  • Vergleichsplattform für Solaranlagen
  • passende Anlagengröße wird automatisch ermittelt, entsprechende Angebote werden sofort angezeigt
  • Marktüberblick mit unverbindlichen Preisen noch vor der Eingabe persönlicher Daten
  • selbst entscheiden, welche Firma kontaktiert werden soll
  • Firmen bieten im Gespräch oft andere, höherpreisige Komponenten an, Nutzer muss eigenständig verhandeln

Noch mehr Angebote bekommst Du über Vermittlungsportale. Nutze eine unserer zwei weiteren Emp­feh­lungen: Photovoltaik-Angebotsvergleich und Solaranlagen-Portal.

Photovoltaik-Angebotsvergleich
www.photovoltaik-angebotsvergleich.de
  • vermittelt Kontakte zu Solarfirmen
  • mehrere Angebote mit einer Anfrage einholen und selbst vergleichen
  • bei Einverständnis nehmen Firmen zeitnah den Kontakt auf, Angebote folgen oft nach Verkaufsgesprächen
  • Portal bietet keinen direkten Vergleich der erhaltenen Angebote
Solaranlagenportal
www.solaranlagen-portal.com
  • vermittelt Kontakte zu Solarfirmen
  • mehrere Angebote mit einer Anfrage einholen und selbst vergleichen
  • bei Einverständnis nehmen Firmen zeitnah den Kontakt auf, Angebote folgen oft nach Verkaufsgesprächen
  • Portal bietet keinen direkten Vergleich der erhaltenen Angebote

Hast Du mehrere Angebote vorliegen, kannst Du sie miteinander vergleichen. Wir raten davon ab, ungeprüft eines der Angebote auszuwählen. Prüfe selbst, ob sich die Investition für Dich rentiert und vertraue nicht blind auf die Wirt­schaft­lich­keits­be­rech­nungen, die Dir vorgelegt werden. Alles Wichtige dazu erfährst Du in Schritt vier unseres ausführlichen Ratgebers PV-Anlage kaufen. Ein Richtwert für einen interessanten Preis, über den sich nachdenken lässt, ist 1.800 Euro pro Kilowatt-Peak und günstiger.

Auch für unsere Emp­feh­lungen gilt: Bleibe kritisch bei den vermittelten Photovoltaik-Installationsfirmen. Sie sind Deine Verhandlungs- und Vertragspartner, die Beratungsqualität und die Qualität der angebotenen Komponenten kann schwanken. Alternativ kannst Du auch Deinen Solarinstallateur vor Ort ansprechen oder selbst andere Firmen heraussuchen. Dabei können Dir das Firmenverzeichnis des Photovoltaikforums, die Datenbank mit Solarfirmen des Bundesverbands Solarwirtschaft und die Datenbank mit Elektrohandwerksbetrieben des Zentralverbandes der deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) helfen.

Mehr dazu im Ratgeber PV-Anlage kaufen

  • Hole mehrere Angebote für eine Solaranlage ein und vergleiche diese. Über eine Portalabfrage erhältst Du Kontakt zu mehreren Installationsfirmen gleichzeitig. Starte mit der Vergleichsplattform www.selfmade-energy.com. Außerdem empfehlen wir die Angebotsvermittler www.photovoltaik-angebotsvergleich.de und www.solaranlagen-portal.com.
  • Prüfe, ob ein Angebot für Dich wirtschaftlich ist. Wie Du dazu vorgehst, erfährst Du im Ratgeber.
  • Setze Dich mit der Frage Eigenverbrauch oder Volleinspeisung auseinander und hüte Dich vor den Tricks mancher PV-Verkäufer.

Zum Ratgeber

* Was der Stern bedeutet:

Finanztip gehört zu 100 Prozent der gemeinnützigen Finanztip Stiftung. Die hat den Auftrag, die Finanzbildung in Deutschland zu fördern. Alle Gewinne, die Finanztip ausschüttet, gehen an die Stiftung und werden dort für gemeinnützige Projekte verwendet – wie etwa unsere Bildungsinitiative Finanztip Schule.

Wir wollen mit unseren Emp­feh­lungen möglichst vielen Menschen helfen, ihre Finanzen selber zu machen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

Bei Finanztip handhaben wir Affiliate Links aber anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion emp­foh­len wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Emp­feh­lungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.

Mit Deinem Beitrag unterstützt Du uns bei der unabhängigen Recherche für unsere Ratgeber.

Fördere die finanzielle Bildung in Deutschland. Mit Deinem Beitrag hilfst Du uns, noch mehr Menschen zu erreichen.